Landesinnungsverbände vorgestellt

Die Homepage des LIV Bayern kommt urig und bodenständig in blau-weißen Rhomben und ehrwürdigem Siegel daher. Informationen und Links, beispielsweise zu einer interaktiven Berufsberatung oder zum ZVA-Werbespot machen zwar Appetit auf mehr, vor allem wird aber auf den möglichen Kontakt zu den Mitarbeitern verwiesen. Bislang setzt der LIV Bayern seine Homepage bewusst nur als Informationsinstrument ein – mit dem Ziel, den persönlichen Kontakt zwischen Mitgliedern und Berufsstandsvertretung zu fördern. In diesem Sinne steht man in der Geschäftsstelle in Regensburg seinen Mitgliedern lieber persönlich und mit sympathischer bayerischer Klangart Rede und Antwort.
 



Das Motto des kürzlich wiedergewählten regierenden Berliner Bürgermeisters, Klaus Wowereit (SPD), „Wir sind Berlin – Arm aber sexy“ gilt in abgewandelter Form auch für die Augenoptikerinnung der Hauptstadt. Mit dem Spruch „Arm, kostenbewusst und noch nicht sexy“ nimmt sich der frühere und amtierende Innungsvorstand im Stadtstaat mit viel Ironie selbst auf die Schippe. Dabei ist derlei Bescheidenheit gar nicht nötig: Vor allem beim Kostensparen geht der Berliner Verband ganz eigene Wege.



*Artikel aus Deutsche Optiker Zeitung (DOZ) Ausgabe 11/2011; inzwischen ist Christoph Koltermann der neue Geschäftsführer*



In der Freien und Hansestadt an der Elbe hat die Augenoptikerinnung Hamburg (AOI HH) ihren Sitz. Mit 105 Mitgliedsbetrieben ist sie die  zweitkleinste Innung des augenoptischen Handwerks, muss sich jedoch keineswegs hinter den Großen der Branche verstecken. Ihr Service ist umfassend und macht sich unter anderem in der Kasse bemerkbar: Mitglieder können beispielsweise billiger tanken und beim Büromaterial sparen. 



Im Land des Äppelwoi und des Handkäs mit Musik befindet sich der Standort der Landesinnung (LI) Hessen im Nordwesten der Bankenmetropole Frankfurt, genauer im dritten Stock eines Büro gebäudes im Stadtteil Praunheim. Die Innung ist noch jung, ganze vier Jahre, denn unter ihrem Dach haben sich der Landesinnungsverband (LIV) Hessen sowie die Innungen Rhein-Main und Kassel 2007 zusammengeschlossen. Ziel war es, die Organisation zu straffen und den Dienstleistungscharakter stärker in den Vordergru



Dresden ist bekannt für barocke Bauten wie die Frauenkirche und wird wegen seiner Architektur und Lage an der Elbtalweitung auch gerne Elbflorenz“ genannt. Die Landeshauptstadt ist politisches und wirtschaftliches Zentrum des Freistaates Sachsen, aber auch zentraler Standort des Mitteldeutscher Augenoptiker- und Optometristenverbandes (MDAV), zuständig für die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt. Von hier aus vertritt die fünftgrößte augenoptische Interessenvertretung die Belange von insgesamt 414 Betriebsstätten in der mitteldeutschen Region. Rechtsanwältin und Geschäftsführerin Yvonne Schröder will jedoch mehr: „Natürlich freuen wir uns über neue Mitglieder. Vielleicht ist zu wenig bekannt, dass


Knapp 70 Prozent der augenoptischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen profitieren vom Leistungsspektrum des Augenoptikerverbandes NRW (AOV NRW). Der Verband vereinigt sieben Innungen, davon fünf in eigener Geschäftsführung. Seine Geschäftsstelle befindet sich in einem modernen Bürohaus nahe der Dortmunder Innenstadt. Die Büros sind entsprechend der Kommunikation zu den Mitgliedsunternehmen offen gestaltet. Glastüren lassen den Blick in alle Räume zu. „Eine Transparenz, die auch bei Diskussion und Entscheidungsfindungen gelebt wird“, sagt Verbandsgeschäftsführerin Ute Limberg. Teamarbeit werde bei den insgesamt 22 tätigen Mitarbeitern und zwischen Haupt- und Ehrenämtern groß geschrieben. „Wir bringen zusammen, was zusammengehört und verbinden augenoptische Unternehmen in einer starken Solidargemeinschaft.


„Damit habe ich eine Nummer für alle Fälle“, beschreibt Harald Kerschies aus dem schleswig-holsteinischen Quickborn den Vorteil seiner Innungsmitgliedschaft; kurz und knapp, ohne viele Worte, typisch Norddeutsch eben. Die „Nummer für alle Fälle“ verbindet den Augenoptikermeister über die Grenzen des nördlichsten Bundeslandes hinaus mit der Geschäftsstelle in Hannover. Seit November 2008 stehen dort in der niedersächsischen Landeshauptstadt acht Mitarbeiter den Mitgliedern der Landesinnung Schleswig-Holsteins mit Rat und Tat zur Seite.


Die Serie über Landesinnungsverbände des Augenoptiker-Handwerks führt diesmal nach Speyer, einer der ältesten Städte Deutschlands, an der östlichen Grenze von Rheinland-Pfalz. Von den Niederterrassen am Rhein blickt man bereits auf baden-württembergisches Terrain und auch das Saarland ist nicht weit – Ein guter Standort für die Geschäftsstelle des Südwestdeutschen Augenoptiker-Verbandes SWAV, der die Interessen und Belange der Augenoptiker aus gleich drei Bundesländern vertritt.



Rund 50 Prozent der Augenoptiker in Thüringen sind Mitglied bei der AOI. Diese Mitglieder gelte es zu halten, aber auch neue Mitglieder für ihre Berufsvertretung zu gewinnen, so die Geschäftsführerin. Ganz allein steht sie natürlich nicht da: Hilfe bekommt sie beim Thema Ausbildung und Werkstatt von Augenoptikermeister Andreas Witt, verantwortlich für die überbetriebliche Ausbildungdes Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrums Jena-Göschwitz (SBSZ), sowie von sechs Ehrenamtlern, die sie bei fachlichen Themen unterstützen und aktiv in den Ausschüssen des ZVA tätig sind.



„Starke Vertretung und starker Service: Für diese Ansprüche steht die Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen bei ihren Mitgliedsbetrieben schon seit Jahren“, sagt Bettina Meyer-Burkhardt, Geschäftsführerin der Landesinnung. Für eine Vertretung ihrer Mitglieder auf allen Gebieten der Augenoptik setzen sich die zahlreichen Ehrenamtsträger ein, Service bieten die acht Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle in Hannover.