Arbeitsrichtlinien

Arbeitsrichtlinien in 5. Auflage veröffentlicht


Der Augenoptiker/Optometrist erkennt und korrigiert Fehlsichtigkeiten mit jeweils geeigneten optischen Mitteln. Darüber hinaus wendet er im Rahmen von Screenings verschiedene Teste, Prüfungen und Messverfahren an. Ziel ist das Aufdecken von funktionsbeeinträchtigenden Auffälligkeiten und Erkennen von Risikofaktoren für häufige Augenerkrankungen sowie zur Gesundheitsvorsorge und Früherkennung.

Die Arbeitsrichtlinien sind die Weiterentwicklung der ersten Fassung der Arbeitsrichtlinien aus dem Jahr 1994 und entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Sie umfassen das gesamte Arbeitsgebiet der deutschen Augenoptik/Optometrie, so wie es durch die Ausbildungsordnung und das Meisterprüfungsberufsbild vorgegeben ist. Sie stellen die herrschende Meinung des Berufsstandes der Augenoptiker/Optometristen dar.

Die „Arbeitsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie“ wurden gemäß eines Beschlusses der ZVA-Mitgliederversammlung am 9./10. März 2013 in Jena an dieser Stelle in der 5. Auflage veröffentlicht. Der fachwissenschaftliche Ausschuss des ZVA hat zu den jeweiligen Kapiteln Arbeitskreise gegründet. In diesen haben neben praktizierenden Augenoptikern und Optometristen Vertreter der Hochschulen ihr Wissen einfließen lassen.

Eine wesentliche Änderung stellt der Abschnitt „optometrische Prüf- und Messverfahren“ dar. Ebenfalls wurde beschlossen, den Titel in „Arbeits- und Qualitätsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie” zu erweitern.