Arbeitsrichtlinien

"Arbeits- und Qualitätsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie" in 6. Auflage veröffentlicht

 
Der Augenoptiker und Optometrist erkennt und korrigiert Fehlsichtigkeiten mit jeweils geeigneten optischen Mitteln. Darüber hinaus wendet er im Rahmen von Screening verschiedene Teste, Prüfungen und Messverfahren an. Ziel ist das Aufdecken von funktionsbeeinträchtigenden Auffälligkeiten und das Erkennen von Risikofaktoren häufiger Augenerkrankungen zur Gesundheitsvorsorge.
 
Die "Arbeits- und Qualitätsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie" sind die Weiterentwicklung der ersten Fassung der Arbeitsrichtlinien aus dem Jahr 1994 und entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Sie umfassen das gesamte Arbeitsgebiet der deutschen Augenoptik und Optometrie, so wie es durch die Ausbildungsordnung und das Meisterprüfungsberufsbild vorgegeben ist. Sie stellen die herrschende Meinung des Berufsstandes der Augenoptiker und Optometristen dar.
 
Die aktuelle Fassung der „Arbeits- und Qualitätsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie“ wurden gemäß eines Beschlusses der ZVA-Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2017 in Hamburg an dieser Stelle in der 6. Auflage veröffentlicht. Der fachwissenschaftliche Ausschuss des ZVA hat zu den jeweiligen Kapiteln Arbeitskreise gegründet. In diesen haben neben praktizierenden Augenoptikern und Optometristen Vertreter der Hochschulen ihr Wissen einfließen lassen.