COVID-19: Hygiene-Empfehlungen für Augenoptikbetriebe - Stand 26. März 2020

Auf Augenoptikbetriebe kommen vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie große Herausforderungen zu. Von gesetzlich angeordneten Betriebsschließungen ist die Branche aufgrund der besonderen Bedeutung der Versorgung mit Sehhilfen derzeit (noch) ausgenommen. Die Entscheidung, ob und wie der Betrieb fortgeführt wird, obliegt daher jedem einzelnen Inhaber. Wichtig: Friseure, Kosmetiker und viele weitere Berufe, die derzeit zwangsweise schließen müssen, erhalten deshalb keine Ausgleichszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im ZVA-Infoblatt zu Betriebsschließungen.

Der ZVA hat sich aktuell beim Bundesgesundheitsministerium dafür eingesetzt, Augenoptiker mit entsprechender Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln auszustatten, um die systemrelevante Versorgung mit Sehhilfen auch weiterhin sicherstellen zu können. Die Antwort des Gesundheitsministeriums steht gegenwärtig noch aus. 

Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Betriebe der Augenoptik

Einen 100-prozentigen Schutz gegen eine Ansteckung scheint es nicht zu geben. Dennoch gilt es, alles zu unternehmen, um Kunden und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen und damit der weiteren Ausbreitung der Erkrankung entgegenzuwirken.

Das ZVA-Infoblatt zu Hygieneempfehlungen hierzu enthält:

  • allgemeine Maßnahmen, die auf den derzeit zur Verfügung stehenden Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch Instituts basieren. Diese Empfehlungen sollten auf die jeweilige betriebliche Situation angepasst werden.
  • spezielle Hinweise für die Augenoptik
  • Hinweise zur aktuellen Knappheit von Schutzausrüstung
  • eine Anleitung zur Herstellung von Desinfektionsmittel, falls dieses nicht verfügbar sein sollte

 

Zusätzlich steht hier ein Poster mit allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Aushang im Betrieb bereit.

Individuelle Beratungen und weiterführende Informationen zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die betriebliche Situation wie auch zu allen anderen Themen erhalten Sie bei den Geschäftsstellen Ihrer Landesinnungen bzw. Landesinnungsverbände:

Augenoptiker- und Optometristen-Innung Thüringen
Telefon: 0361 / 5 66 72 32
geschaeftsstelle@aoi-thueringen.de
www.aoi-thueringen.de

Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen
Telefon: 0511 / 3 07 96-0
info@brille-nord.de
www.brille-nord.de

Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0231 / 5522100
info@augenoptiker-mv.de
www.augenoptiker-mv.de

Augenoptiker- und Optometristen-Innung des Landes Brandenburg
Telefon: 03385 / 53 41 0
info@optikerinnung-brb.de
www.optikerinnung-brb.de

Bayerischer Landesinnungsverband für Augenoptik und Optometrie
Telefon: 0941/ 2 97 65-0
info@liv-bayern.de
www.liv-bayern.de     

Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
Telefon: 0231 / 55 22 100
info@aov-nrw.de
www.augenoptikerverband-nrw.de

Südwestdeutscher Augenoptiker-Verband / SWAV
Telefon: 06232 / 64 69-0
info@swav.de
www.swav.de

Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Schleswig-Holstein
Telefon: 0511 / 30 79 60
info@brille-nord.de
www.brille-nord.de 
 
Mitteldeutscher Augenoptiker- und Optometristenverband
Telefon: 0351 / 4 71 70 56
MDAV.LIV@t-online.de
www.mdav.de

Augenoptiker- und Optometristen-Innung Hamburg
Telefon: 040/ 35 74 46-0
info@vig-hh.de
www.vig-hh.de

Augenoptiker- und Optometristen-Innung Berlin 
Telefon: 030 / 7 82 60 24
info@aoi-berlin.de
www.aoi-berlin.de