Positionspapier zur Optometrie

Die Optometrie ist die Lehre vom Sehen, von den Fehlsichtigkeiten und deren Korrektion. Sie umfasst neben der biologischen und physikalischen Optik die Kenntnisse und Techniken, um Ursachen von Sehproblemen zu erkennen und um Fehlsichtigkeiten zu messen und zu korrigieren.
 
Das Anwendungsziel von Optometrie ist, mit physikalisch-optischen Mitteln das bestmögliche Sehen gesunder Augen zu erreichen. Bereits seit vielen Jahrzehnten werden Augenoptiker an verschiedenen Fach- und Hochschulen in Optometrie unterrichtet, es handelt sich also hierbei um keine neue Disziplin der Augenoptik. Allerdings hat sich in den letzten Jahren das Berufsbild des Augenoptikers deutlich verändert. Optometrische Untersuchungen prägen zunehmend die Tätigkeit eines Augenoptikers. 
 
 

Fazit des Positionspapieres:

 

Titelbild des Positionspapieres Optometrie des ZVADas Tätigkeitsfeld des Augenoptikers hat sich geändert. Aufgrund der demographischen Entwicklung und des sich bereits abzeichnenden Mangels an Augenärzten – speziell in ländlichen Gebieten – schließt er als Optometrist eine mögliche Versorgungslücke und nimmt eine Lotsenfunktion in der Sehversorgung in Deutschland ein.

Der Optometrist unterstützt durch seine Tätigkeit nicht nur den Berufsstand der Ärzte, sondern entlastet ihn. Er übernimmt eine Filterfunktion und prüft, welche Störungen des Sehens eine ärztliche Abklärung benötigen und welche mit den Mitteln der Augenoptik und Optometrie zu korrigieren sind.

 

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