COVID-19: Betriebsschließungen - Stand 23. März 2020

Am 16. März 2020 hat die Bundesregierung zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus die Schließung des Einzelhandels verkündet und am 22. März hat die Bundeskanzlerin zusammen mit den Regierungschefs der Länder in einem Beschluss diese Regelungen verschärft. Die Schließung der Augenoptikbetriebe kann jedoch hieraus nicht entnommen werden, da Augenoptikbetriebe zum „Handwerk“ oder zu den „Gesundheitseinrichtungen“ gehören. Beide Kategorien von Einrichtungen sind derzeit von der Schließung nicht betroffen, sodass Augenoptikbetriebe weiterhin geöffnet sein können, dies aber selbstverständlich nicht müssen:

Es liegt im Ermessen des Betriebsinhabers, ob er seinen Betrieb schließt oder nicht. Eine generelle behördliche Schließung ist im Gegensatz zu anderen Branchen für Augenoptikbetriebe ausgeschlossen, da sie Teil der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sind. Nur Betriebe, die von einer Einzelschließung betroffen sind, da Mitarbeiter oder Kunden nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind, können einen Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben.

Für die Augenoptik ist insbesondere VIII. des Beschlusses von Bedeutung: „In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.“

Der Beschluss vom 22. März 2020 bedarf der Umsetzung durch die Bundesländer. Bitte achten Sie daher auf die in den einzelnen Bundesländern erlassenen Vorschriften. Für die Auslegung dieser Vorschriften wenden Sie sich bitte an die örtlich zuständige Innung bzw. Innungsverband (s.u.).
Detaillierte Informationen zum Beschluss, Schließungsaufforderungen durch die Polizei sowie zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen finden Sie in diesem "ZVA-Infoblatt zu Betriebsschließungen".

Beachten Sie auch die weiteren Infoblätter zu COVID-19, die unter www.zva.de laufend aktualisiert zur Verfügung stehen.

Näheres entnehmen Sie bitte dem Infoblatt.

Individuelle Beratungen und weiterführende Informationen zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die betriebliche Situation wie auch zu allen anderen Themen erhalten Sie bei den Geschäftsstellen Ihrer Landesinnungen bzw. Landesinnungsverbände:

Augenoptiker- und Optometristen-Innung Thüringen
Telefon: 0361 / 5 66 72 32
geschaeftsstelle@aoi-thueringen.de
www.aoi-thueringen.de

Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen
Telefon: 0511 / 3 07 96-0
info@brille-nord.de
www.brille-nord.de

Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0231 / 5522100
info@augenoptiker-mv.de
www.augenoptiker-mv.de

Augenoptiker- und Optometristen-Innung des Landes Brandenburg
Telefon: 03385 / 53 41 0
info@optikerinnung-brb.de
www.optikerinnung-brb.de

Bayerischer Landesinnungsverband für Augenoptik und Optometrie
Telefon: 0941/ 2 97 65-0
info@liv-bayern.de
www.liv-bayern.de     

Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
Telefon: 0231 / 55 22 100
info@aov-nrw.de
www.augenoptikerverband-nrw.de

Südwestdeutscher Augenoptiker-Verband / SWAV
Telefon: 06232 / 64 69-0
info@swav.de
www.swav.de

Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Schleswig-Holstein
Telefon: 0511 / 30 79 60
info@brille-nord.de
www.brille-nord.de 
 
Mitteldeutscher Augenoptiker- und Optometristenverband
Telefon: 0351 / 4 71 70 56
MDAV.LIV@t-online.de
www.mdav.de

Augenoptiker- und Optometristen-Innung Hamburg
Telefon: 040/ 35 74 46-0
info@vig-hh.de
www.vig-hh.de

Augenoptiker- und Optometristen-Innung Berlin 
Telefon: 030 / 7 82 60 24
info@aoi-berlin.de
www.aoi-berlin.de