Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen & Bremen

„Starke Vertretung und starker Service: Für diese Ansprüche steht die Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen bei ihren Mitgliedsbetrieben schon seit Jahren“, sagt Bettina Meyer-Burkhardt, Geschäftsführerin der Landesinnung. Für eine Vertretung ihrer Mitglieder auf allen Gebieten der Augenoptik setzen sich die zahlreichen Ehrenamtsträger ein, Service bieten die acht Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle in Hannover.
 
„Gerade durch die hohe Einsatzbereitschaft der Ehrenamtsträger ist die Landesinnung in den Arbeitskreisen und Ausschüssen des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen präsent“, beschreibt Meyer-Burkhardt das Erfolgsrezept. Dabei verfolgen alle Mitglieder der drei ehemaligen Augenoptiker-Innungen Bremen, Hannover und Osnabrück-Emsland die gleichen Ziele und gestalten gemeinsam ihre Arbeit. Die ehrenamtlichen Vertreter in den verschiedenen Gremien sehen sich als persönliche Ansprechpartner der Mitglieder und kümmern sich um deren Belange. Gemeinsam mit anderen Ehrenamtsträgern bestimmen der seit über 25 Jahren amtierende Landesinnungsobermeister Jürgen Matthies und die Vorstandsmitglieder die berufspolitischen Ziele der Landesinnung.
 
Persönliche Betreuung
 
Ihren Schwerpunkt sieht die Landesinnung nach eigener Aussage in der persönlichen Betreuung ihrer 645 Mitglieder. Meyer-Burkhardt erklärt: „Mit viel Engagement und Know-how setzen sich die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle für die individuellen Belange der Augenoptiker ein. Fragen rund um die Augenoptik – und im Einzelfall auch darüber hinaus – werden durch die Geschäftsstelle beantwortet.“ Die persönliche Betreuung endet jedoch nicht am Telefon; in der fünf Minuten vom Hauptbahnhof Hannover entfernt gelegenen Geschäftsstelle erwartet jeden neben einem offenen Ohr auch ein schmackhafter Kaffee. Doch natürlich nicht nur das: Viele Existenzgründer haben in den vergangenen Jahren hier ihre augenoptische Selbstständigkeit im Rahmen einer Beratung begonnen. Die Landesinnung Niedersachsen und Bremen zeichnen gerade ihre individuellen Beratungsangebote rund um Betriebswirtschaft, Recht, Krankenkasse und Präqualifizierung aus. Dafür stehen jeweils kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Der Landesinnung sei es durch eine extra angestellte Betriebsberaterin möglich, Betriebsinhaber von der Existenzgründung bis zur Regelung der Betriebsnachfolge kompetent zu begleiten, spannt Meyer-Burkhardt den Bogen. Aufgabe bliebe jedoch weiterhin, das Serviceangebot der Landesinnung fortlaufend zu optimieren und stets auf dem neusten Stand zu sein. Die Geschäftsstelle in Hannover bietet ihren Mitgliedern außerdem eine individuelle Beratung zu allen Fragen des betriebseigenen Marketingauftritts an. Angebote einer individuellen Marketing- und betriebswirtschaftlichen Beratung würden nicht nur durch immer mehr Betriebe genutzt, sondern sogar durch den Bund gefördert. 
 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
Neben dem persönlichen Kontakt werden die neuen Medien nicht vergessen: Seit über 15 Jahren hat die Landesinnung eine eigene Homepage. Unter www.brille-nord.de finden die Mitgliedsbetriebe aktuelle Nachrichten rund um die Augenoptik und Informationen zu allen wichtigen, die Branche betreffenden Themen. Meyer-Burkhardt: „Als einer der ersten Verbände und Landesinnungen war die Landesinnung auch im sozialen Netzwerk Facebook vertreten. Hier werden nicht nur bestehende Netzwerke weiter ausgebaut, sondern neue Informationswege im Sinne der Augenoptiker in Niedersachsen und Bremen genutzt.“ Dass der Landesinnung die interne und externe Öffentlichkeitsarbeit besonders wichtig ist, zeigt auch der regelmäßige Versand von Rundschreiben, in denen über aktuelle und wichtige Themen informiert wird. Außerdem konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Presseartikel rund um die Augenoptik in den Tageszeitungen platziert werden.
 
Nachwuchs fördern
 
Vorrangiges Ziel des Vorstandes sei es, dafür zu sorgen, dass dem Arbeitsmarkt auch in den kommenden Jahren qualifizierter augenoptischer Nachwuchs zur Verfügung steht. Zu diesem Zweck leitet die Landesinnung bereits seit über 30 Jahren die Fachakademie für Augenoptik in Hankensbüttel: „Das Kompetenzzentrum für Aus-, Fort- und Weiterbildung des Nordens“. In Hankensbüttel werden gesetzliche Vorgaben und Marktanforderungen berücksichtigt, die Aus-, Fort- und Weiterbildung entsprechend ausgerichtet. Man kann dort nicht nur seine Meisterausbildung machen, sondern sich außerdem zum Optometristen (ZVA) oder zum Heilpraktiker schulen lassen. Die Ausbildung an der Fachakademie ist durch eine seit über drei Jahrzehnten bestehende Lernortkooperation zwischen Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung geprägt. Innovative Konzepte stärken die Ausbildung und entlasten zudem die Betriebe.
 
Innungsmitglied Christian Fricke, Wunstorf:
 
„Nur mit einer Vielzahl an Betrieben kann man gegenüber Politik, Industrie sowie Verwaltung nachdrücklich die Interessen des Berufsstandes vertreten. Andere Berufe sind wegen ihrer Uneinigkeit bereits aus dem politischen Blickfeld in die Bedeutungslosigkeit verschwunden. Besonders wichtig ist meines Erachtens die einheitliche Außendarstellung des Augenoptikers gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber dem Verbraucher. Nur ein starker Verband kann einen Berufsstand nach außen hin einheitlich darstellen. Als kleiner mittelständischer Augenoptiker hat man dann die Möglichkeit, auf dem geschaffenen Image seinen Marktauftritt zu gestalten.“
 
Bettina Meyer-Burkhardt, Geschäftsführerin:
 
„Jeder Augenoptiker muss sich fragen, wo er stünde, wenn es die Innungen nicht gäbe. Hätte er dann das Recht zur Refraktion? Bestimmt nicht. Würden Ärzte für Augenheilkunde Brillen verkaufen? Bestimmt. Hätten wir dann die Meisterpräsenz noch oder gäbe es nur noch Einschleifbetriebe? Nur in der Gemeinschaft eines starken Berufsverbandes können wir sicherstellen, dass die Augenoptiker auch in Zukunft ihren Beruf als Fachmann für das Gute Sehen ausüben dürfen. Viele haben die Notwendigkeit dieser Solidarität, gemeinsam für das Augenoptiker-Handwerk einzustehen, erkannt. Die Innung bietet außerdem guten Service. Sie ist für viele eine Versicherung im Problemfall. Wenn der Augenoptiker ein betriebliches Problem hat, stehen wir als Ansprechpartner zur Verfügung und finden gemeinsam eine Lösung.“
 
Landesinnungsobermeister Jürgen Matthies, Nienburg:
 
„Unsere Arbeitswelt und die Gesellschaft sind in den vergangenen Jahrzehnten immer schnelllebiger geworden. Dabei muss alles immer billiger sein. Dies hat dazu geführt, dass es beispielsweise den Beruf des Drogisten nicht mehr gibt, Buchhändler seit Jahren um ihre Existenz fürchten, Schuhmacher eine aussterbende Spezies sind und auch viele andere alte Handwerksberufe in unserer täglichen Welt bedeutungslos geworden sind. Das soll mit der Augenoptik nicht geschehen. Früher war mein berufspolitischer Schwerpunkt die Gestaltung der Krankenkassenverträge und deren Umsetzung. Auch war mir die Betriebswirtschaft in der Augenoptik immer wichtig. Nur wer seine eigenen Kosten kalkulieren kann, ist in der Lage festzustellen, welchen Preis er nehmen muss. Besonders am Herzen lag und liegt mir aber die Aus-, Fort- und Weiterbildung, wobei die Fachakademie in Hankensbüttel für mich einen besonderen Stellenwert hat.“
 
Die Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen bietet Kompetenz in:
 
Aus- und Weiterbildung
Seminartätigkeit und Prüfungswesen
Arbeits- und Tarifrecht
Wettbewerbsrecht
Betriebswirtschaft
Beratung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Krankenkassenangelegenheiten
Präqualifizierung