ZVA-BrillensammlungDie Geschichte der Brille und somit auch der Augenoptik ist mehr als 700 Jahre alt. Sie reicht von den Anfängen der Lesesteine über die Kneifer bis zu modernen Hightech-Brillen. Während die Arbeit der früheren Brillenmacher fast ausschließlich handwerklich geprägt war, spielt bei den Augenoptikern von heute die kompetente Sehberatung eine wichtige Rolle. So sorgen sowohl Kontaktlinsenberatung und –anpassung als auch Brillenglasbestimmung, -beratung und -anpassung beim Augenoptiker dafür, dass Menschen optimal sehen können.
Die optische Qualität der Brillen veränderte sich in den zurückliegenden Jahrhunderten genau so wie ihr Aussehen. Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) hat diese Entwicklung verfolgt und dokumentiert sie in der ZVA-Brillensammlung. Diese umfasst mehr als 1.000 Exponate, die die Geschichte der Brille detailliert und anschaulich darstellt. Die Sammlung umfasst neun thematisch unterschiedlich zusammengestellte Ausstellungen historischer Brillen mit jeweils 25-40 Exponaten. Diese stellt der ZVA interessierten Innungsmitgliedern leihweise zur Verfügung. Einsatzgebiete sind beispielsweise Betriebs- bzw. Firmenjubiläen, Ausstellungen sowie Schaufenstergestaltungen. Jede Sammlung widmet sich einem bestimmten Thema und wird durch begleitende Informationstexte ergänzt. Die ZVA-Brillensammlung umfasst folgende Themenschwerpunkte:
- 200 Jahre Brillenmode
- Die Brille im Wandel zweier Jahrhunderte, 1800-2000
- Brillen zu Bismarcks Zeiten
- Vergessene Vielfalt der Klemmer
- Sonntagsbrillen
- Die goldenen 20er Jahre
- Schutz und Schmuck – das Futteral
- 200 Jahre Brillenentwicklung – von der Postkutsche zum Internet
- Werkstatt-Geschichte(n)
Jede dieser Sammlungen kann gegen eine Leihgebühr von 75,00 Euro, zzgl. Versand, Porto und MwSt. für 4-6 Wochen ausgeliehen werden. Bestellungen werden unter info@zva.de, Fax: 0211/ 86 32 35 35 entgegengenommen.
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